Schmetterlingsträume – die zweite Strophe ist fertig

In dieser Strophe geht es um den griechischen Gott des Waldes und der Natur: Pan.
Er hat Freude an Gesang, Tanz und Fröhlichkeit. Wenn die Sonne am Mittag ihren höchsten Stand erreicht hat, zieht sich Pan zurück, um auf seiner Flöte zu spielen. Keiner kann aus dieser Flöte Klänge wie er hervorbringen. Wenn er in seiner Ruhe gestört wird, versetzt er alle in panischen Schrecken.
Der Schmetterling aber kann sich auf seine Schulter setzen und der Musik zuhören und sich von ihr davontragen lassen.


Schmetterlingsträume sind ziehende Wolken,
sind blühende Bäume und Maiblumenduft.
Schmetterlingstträume sind singende Vögel

und lachende Kinder und Bilder aus Luft.

Wenn Pan seine Lieder zur Mittagszeit spielt,
gibt es nirgends ein helleres Licht.
Das ist seine Stunde und das ist sein Raum,
als Schmetterling störst du ihn nicht.
Setzt dich auf seine Schulter und hörst ihm dort zu,
die Musik scheint eine Quelle zu sein;
aus silbernen Perlen, sie trägt dich davon
in die Stille des Tages hinein,

 

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