Zwölftel Blick – August

Der August hat begonnen und das Licht ändert sich wieder. Es ist der Monat der nächtlichen Sternschnuppen und geheimen Wünsche, der Monat der Sonnenblumen. Noch ist Sommer und ich will diese Tage genießen. Wir werden uns bald genug danach zurücksehnen.
Als Gedicht gibt es diesmal nicht Erich Kästner, ob wohl die Versuchung wirklich groß war. Der August ist noch ein Monat, der den Spielleuten und fahrenden Sängern gehört und deshalb habe ich Theodor Storm rausgesucht:

Wie dort hoch die Wolken ziehen!
durch die Saiten fährt der Wind;
Und er weht die leichten Lieder
In die weite Welt geschwind.

Musikanten wollen wandern!
Schon zur Neige ging der Wein;
Ziehn die Lieder in die Weite,

Muß der Spielmann hinterdrein.

Wen es interessiert: Die Strophen sind aus dem Gedicht „Die neuen Fiedellieder“

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