Kleiner Vogel – die dritte Strophe

Wenn man der Vorhersage glauben schenken darf, wird es für mindestens zwei Wochen kalt und trocken sein. Aber die Tage werden schon wieder länger. Und damit endet auch, was ich an dieser Jahreszeit am wenigsten mag: Die lange Dunkelheit.
Die dritte Strophe meines Projekts ist ein Kontrapunkt zum Winterwetter draußen.
Vom freien Himmel und dort die Rede und vom warmen sanften Sommerabendwind.
Hier ist sie:
Wenn du dich dann von mir tragen lässt,
Bring ich dich hinaus ins Licht
Dort wirst du den freien Himmel wieder spüren.
Ein später Sommerabendwind
Wird wie ein sanfter Hauch
Ganz warm und leicht dein Federkleid berühren.
Ich nehm dich auf meine Hände und ich ahne deine Angst
Und ich spüre, dass dein Herz wie rasend schlägt.
Eine ganze Welt voll Leben und doch leichter als Papier
Und ein Sehnen, dass es seltsam mich bewegt.

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