Septemberwaldherbstmorgen – die zweite Strophe

Jetzt bin ich im Flow. Das ist ein Zustand, wo die Worte wie von selbst kommen. Es ist fast so, als habe ich sie schon gekannt und müsste sie nur wiederfinden.
In der zweiten Strophe wird es ums Hören gehen. Der Klang von Regentropfen auf dem Weiher und die bittersüßen Lieder der Vögel.
Melancholie und Freude sind Schwestern und ich kann nicht immer sagen, wo das eine aufhört und das andere anfängt.

Hier ist die zweite Strophe:
Septemberwaldherbstmorgen
Das Land ist noch ganz still
Und Feenzauber liegt auf jedem Baum.
Der Sommer hat sich wieder mal
Nach Süden aufgemacht
Entschwindet wie ein warmer heller Traum.

Feine Tropfen auf dem Weiher
Sind wie aus Musik gemacht.
Heller Klang der Regenharfe,
Echo der vergangnen Nacht.
Vögel singen nochmal Lieder
Bittersüß und wunderschön
Von den letzten warmen Tagen
Denn der Sommer muss vergehn.

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