Wolfszeit – die letzte Strophe

lichtzeitIch hatte ja schon angekündigt, dass die letzte Strophe ganz anders werden soll als die ersten drei. Sie soll einen Kontrapunkt dazu setzen, textlich und musikalisch.
Darüber hinaus passt sie auch wunderbar zur letzten Nacht des alten Jahres und lässt nach vorne blicken.
Kein Tal ist so tief, dass es nicht irgendwann eine Sohle hat und keine Nacht dauert endlos. Diese Gedanken wollte ich in die letzte Strophe legen.
Urteilt selbst, ob das geglückt ist:

Früher Tag wird zögernd hell
Licht ist neues Leben.
Morgenrot umarmt die Nacht,
Wird den Schleier heben.
Langsam weicht die Dunkelheit,
Sonnenstrahlen singen.
Schneekristalle höre ich
Hell und silbern klingen.

Windzeit, Lichtzeit
Endlich seh ich wieder klar,
Kann den Weg bergauf schon wieder sehen.
Wandelzeit, Zauberzeit,
Alles fließt und ändert sich,
Manches lerne ich noch zu verstehen.

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