Wolfszeit – die zweite Strophe

Das neue Lied macht Fortschritte und die zweite Strophe ist fertig geworden.
Inzwischen hat sich auch die Melodie schon ziemlich gefestigt. Dem Charakter entsprechend sind es natürlich hauptsächlich Mollklänge.
Draußen hat der Wind die letzten Blätter von den Bäumen gerissen. In meinem Weiher spiegeln sich die blassen Bilder vom letzten Sommer.
Oder ist das nur ein Spiegel meiner Gedanken? Ich kann es nicht entscheiden.

Die zweite Strophe geht so:
Weiher stehen schwarz und leer,
Eisig fällt der Regen.
Wenn sich Nebel tief und grau
Auf die Seele legen.
Feenzauber wirkt nicht mehr,
Wärme ist vertrieben.
Nur die Bilder trüb und blass
Sind mir noch geblieben.

Windzeit, Wolfszeit
Und mein Kompass geht im Kreis,
Welche Richtung soll ich von hier gehen?
Hexenzeit, Dunkelzeit,
Düster ist das Tageslicht
Vor mir kann ich keinen Weg mehr sehen.

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