Schwarze Schwäne – das neue Projekt

Viele Lieder sind schon gegen den Krieg geschrieben worden. Und auch einige dafür. Es ist an der Zeit, dass ich auch etwas dazu sage.
Das neue Lied ist wieder eine Geschichte und sie ist weder zeitlich noch örtlich festgelegt. Sie könnte sich vor vielen Jahren ereignet haben. Oder sich heute ereignen. Oder sie wird in der Zukunft passieren. Dass ich sie in der Ich-Perspektive erzähle, ist der Eindringlichkeit des Themas geschuldet.
Das Feuer im Kamin ist fast herabgebrannt. Stille umgibt das Haus und die Zeit scheint den Atem anzuhalten. Fast scheint es, als ob wir beide die einzigen Menschen auf der Welt wären.
Doch am Horizont flackern die Mündungsfeuer und der Wahnsinn des Krieges ist ganz nah. Eigentlich würde ich jetzt dort liegen und alles wäre vorbei.
Der Tod wollte mich gleich beanspruchen. Ich habe gebettelt und gefleht, mich noch von dir verabschieden zu dürfen. Und unsere Liebe mitnehmen zu dürfen. Und dich noch einmal im Arm halten zu dürfen.
Hier ist die erste Strophe:

Draußen fallen Abendschatten,
Stille legt sich auf das Haus
Und aufs Land ein schwerer Regen fällt.
Kerzenflammen malen Bilder,
Tanzen flackernd an der Wand,
Wir sind alleine auf der Welt.
Am Horizont die Mündungsfeuer,
Leuchten wie Gespensterlicht,
Diese Nacht ist alles, was uns bleibt.
Ein paar Stunden voller Liebe,
Und ein letztes leises Lied,
Das das Schicksal in die Seele schreibt.

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