Deine Jacke – die dritte Strophe

Heute ist Wintersonnwende, der kürzeste Tag des Jahres und die längste Nacht. Die Kelten bezeichneten diesen Tag als Yule oder auch Alban Arthan, das  Licht der Wintersonnenwende.
Mit diesem Tag beginne auch die zwölf Raunächte, die das alte Jahr abschließen und das neue einleiten.

Ich dachte mir, dass dieser Tag gut für die dritte Strophe passt. Ist wirklich alles vorbei, wenn das Leben endet? Oder gibt es dort Blumen und Musik und Licht?
Ich weiß nur, dass niemand bisher zurückgekommen ist, um davon zu berichten.

Hier ist die dritte Strophe:
Ist da wo du jetzt bist nur noch das große Nichts?
Nur Vergessen und Kälte und gar nichts mehr?
Oder blühen dort Blumen, gibt es Licht und Musik?
Und die Gläser werden dort niemals leer?

Und ich geh in deiner Jacke,
Sie riecht immer noch nach dir.
Geh in ihr durch Wind und Regen,
Wünschte mir, du wärst noch hier.
Und in manchen meiner Träume
Kann ich dich noch immer sehn.
Ich werd dich niemals vergessen,
Wieviel Jahre auch vergehn.