Deine Jacke – die zweite Strophe

Mein Vater hat mir immer zugehört. Manchmal hatte ich das Gefühl, er ist der einzige, der mich wirklich verstehen kann.
Wir haben stundenlange Gespräche geführt und mir wurde klar, dass er einen großen Teil meiner Gefühle selbst gespürt haben muss.
Ich habe ihn immer als Vorbild gesehen. Jemand, zu dem man aufblickt. Jemand, der alles wieder in Ordnung bringt.
Nach all diesen Jahren weiß ich, dass er auch ein Mensch war. Mit Ecken und Kanten. Und ich habe ihn sehr geliebt.

Hier ist die zweite Strophe:

Du hast mir zugehört
Wie es keiner tat.
Du warst für mich da,
Als da sonst niemand war.
Ich hab zu dir aufgesehn,
Dich bewundert, geliebt.
Und du warst ein Mensch,
So viel ist mir jetzt klar.

Und ich geh in deiner Jacke,
Sie riecht immer noch nach dir.
Geh in ihr durch Wind und Regen,
Wünschte mir, du wärst noch hier.
Und in manchen meiner Träume
Kann ich dich noch immer sehn.
Ich werd dich niemals vergessen.
Wieviel Jahre auch vergehn.