Deine Jacke – die vierte Strophe

Die Rauhnächte sind jetzt vorüber und der Dreikönigstag beendet die magische Zeit. Es heißt ja, dass die Grenzen zwischen den Welten in den Rauhnächten durchlässig werden. Manchmal hatte ich wirklich das Gefühl, die Hand meines Vaters auf meiner Schulter zu spüren. Ob ihm wohl das Lied gefallen hätte? Und werden wir uns wieder begegnen, wenn ich in die andere Welt gehe?

Hier ist die vierte Strophe:

Wenn die Türe sich öffnet, in die andere Welt
Und die Zeit für mich da ist, um hindurchgehn,
Wirst du auf mich warten, im anderen Sein?
Werde ich dich dort treffen? Werd ich dich wiedersehn?

Und ich geh in deiner Jacke,
Sie riecht immer noch nach dir.
Geh in ihr durch Wind und Regen
Wünschte mir, du wärst noch hier.
Und in manchen meiner Träume
Kann ich dich noch immer sehn.
Ich werd dich niemals vergessen.
Wieviel Jahre auch vergehn.