Lebensteile – die zweite Strophe

Die zweite Strophe ist jetzt komplett. Sie handelt vom Element Wasser und welche Bedeutungen und Ausprägungen es haben kann.
Das Lied ist ja für eine bestimmte Person bestimmt. Ich habe auch hier versucht, sie mir vorzustellen und den Text darauf abzustimmen. Die Aussage soll aber auch so universell sein, dass sich jeder davon angesprochen fühlt.
Urteilt selbst, ob mir das gelungen ist:Weiterlesen„Lebensteile – die zweite Strophe“

Das nächste Konzert – Unterwegs

Konzert Unterwegs

In diesem Frühjahr bin ich wieder im AWO-Haus musikalisch unterwegs. Das ist jetzt mein dritter Auftritt dort und ich freue mich sehr darauf. Ich kann versprechen, dass es neue Lieder gibt und dass die bekannten neu klingen werden. Lasst euch von mir in andere Länder und andere Zeiten mitnehmen.

Lebensteile – die erste Strophe

Die Erde ist so was die Grundlage oder das feste Fundament von allem. Deshalb habe ich ihr auch die erste Strophe gewidmet. Sie ist die Grundlage für Leben und Wachstum. Erde und Stein lassen sich nicht verbiegen und verformen und lässt sich nicht belügen. Auf Felsen werden Häuser gebaut; Wohnhäuser und manchmal auch heilige Häuser.
Hier ist die erste Strophe für das neue Lied:

Sei wie die Erde, wie Berg und wie Stein
Und lass dich wie sie nicht verbiegen.
Sei wie der Fels, auf dem man Häuser baut
Und lass sich wie er nicht belügen.
Sei auch ein Kornfeld, das Leben uns gibt
Und fruchtbares blühendes Tal.
Versuche ein Stück wie die Erde zu sein,
Dann triffst du die richtige Wahl.

Lebensteile singen
Lass unsre Saiten der Klang dazu sein.
Lebensteile singen
Mit unseren Stimmen sind sie niemals allein,
Mit unseren Stimmen sind sie niemals allein.

Schließ Aug und Ohr für eine Weil

Für mich gibt es Jahrestage, an denen ich als Songpoet nicht vorbeikomme. Der 22. Februar ist so einer. An diesem Tag wurden 1943 die Geschwister Hans und Sophie Scholl von den Nazis enthauptet. Sie waren die Seele der Widerstandsgruppe Weiße Rose und ihre Flugblätter entstanden aus der Überzeugung heraus, dass man nicht schweigend zuschauen dürfe, sondern Widerstand gegen das verbrecherische System leisten müsse.
Über die Weiße Rose ist schon viel geschrieben worden. Für mich ist es aber das Lied Schließ Aug und Ohr für eine Weil des jüdischen Dichters Friedrich Gundolf, das als das Lied der Weißen Rose gilt. Ich habe es selbst schon oft gesungen, aber Text und Melodie lassen mir trotzdem jedes Mal einen Schauer den Rücken herunterlaufen.

Schließ Aug und Ohr für eine Weil
Vor dem Getös der Zeit,
Du heilst es nicht und hast kein Heil
Als wo dein Herz sich weiht.

Dein Amt ist hüten, harren, sehn
Im Tag die Ewigkeit.
Du bist schon so im Weltgeschehn
Befangen und befreit.

Die Stunde kommt, da man dich braucht.
Dann sei du ganz bereit
Und in das Feuer, das verraucht,
Wirf dich als letztes Scheit.

Ein neues Projekt: Lebensteile

Das neue Lied ist mal wieder eins, das ich einem bestimmten Menschen widmen will. Der poetische Rahmen dafür sind die vier Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer. Die poetische Grundlage dafür ist die „Vier-Elemente-Lehre“, die alles Sein aus den vier Grundelementen ableitet.
Hier sind meine Gedanken dazu:

Die Erde hat die Kraft, wachsen zu lassen, bringt Keime hervor und erhält Leben. Sie ist langsam und fest und möchte etwas Bleibendes hervorbringen.
Wasser durchdringt alles und wirkt fließend und besänftigend. Es ist auch mal mitfühlend und hilfsbereit, manchmal aber auch launisch und vereinnahmend.
Luft ist veränderlich wie der Wind. Sie wirkt durch Bewegung und Ausdehnung. Sie will sich austauschen, verstehen und lernen. Wir bemerken sie erst dann richtig, wenn sie uns zum Atmen fehlt.
Feuer möchte brennen, ist heiß und leuchtend. Es kann Licht und Wärme erzeugen und braucht Herausforderungen, um sich entfalten zu können.

Harmonie gibt es, wenn alle Elemente gemeinsam klingen. Das ist für mich die Große Melodie.

Ob der Titel genau so bleiben wird, kann ich noch nicht sagen. Das wird sich im Lauf des kreativen Prozesses ergeben. Ich werde jedenfalls offen dafür sein.




Kleiner Vogel – die letzte Strophe

Kleiner Vogel – die vierte Strophe

Es ist geschafft – der Song ist fertig. Als ich letzten Sommer die Hände geöffnet habe und der Kleine Vogel sofort in den Himmel aufstieg, war das ein ungeheures Glücksgefühl. Ich würde es jederzeit wieder so machen.
Eine Frage bekomme ich immer wieder gestellt: Ist das nur die Geschichte, wie du den Vogel gerettet hast oder gibt es noch eine tiefere Ebene dahinter?
Ja, die gibt es tatsächlich. Eine Geschichte hinter der Geschichte, die noch viel Raum für Phantasie und eigene Bilder lässt…

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Kleiner Vogel – die dritte Strophe

Wenn man der Vorhersage glauben schenken darf, wird es für mindestens zwei Wochen kalt und trocken sein. Aber die Tage werden schon wieder länger. Und damit endet auch, was ich an dieser Jahreszeit am wenigsten mag: Die lange Dunkelheit.
Die dritte Strophe meines Projekts ist ein Kontrapunkt zum Winterwetter draußen.
Vom freien Himmel und dort die Rede und vom warmen sanften Sommerabendwind.
Hier ist sie:
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Kleiner Vogel – die zweite Strophe ist fertig geworden

Das neue Jahr bringt auch die Fortsetzung des neuen Projekts. In der zweiten Strophe frage ich mich, wie lange der Kleine Vogel schon auf dem Tisch sitzt. Er ist so erstarrt, dass er nicht mal den Kopf drehen kann. Dabei sind die offenen Fenster und die Freiheit ganz nahe. Da muss ich einfach was machen. Hoffentlich löse ich keine Panik aus, wenn ich mich nähere.
Hier kommt jetzt die zweite Strophe:
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