Septemberwaldherbstmorgen – die zweite Strophe

Jetzt bin ich im Flow. Das ist ein Zustand, wo die Worte wie von selbst kommen. Es ist fast so, als habe ich sie schon gekannt und müsste sie nur wiederfinden.
In der zweiten Strophe wird es ums Hören gehen. Der Klang von Regentropfen auf dem Weiher und die bittensüßen Lieder der Vögel.
Melancholie und Freude sind Schwestern und ich kann nicht immer sagen, wo das eine aufhört und das andere anfängt.

Hier ist die zweite Strophe:
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Septemberwaldherbstmorgen – die erste Strophe

Septemberwaldherbstmorgen - SehenIch finde, dass die Stimmung eines solchen Tages mit allen Sinnen wahrgenommen werden muss.
Deshalb wird jede Strophe von einem eigenen Sinn handeln. Sehen ist der erste und in kaum einer anderen Jahreszeit gibt es solche Farben wie im Herbst.
Traum und Wirklichkeit vermischen sich bei Sonnenaufgang und ein solcher Tag lässt Wünsche in Erfüllung gehen.

Hier ist die erste Strophe:

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Ein neues Projekt: Septemberwaldherbstmorgen

Im August schon ein Lied über den September schreiben? Ja, warum nicht. Ich schätze, dass der Song wahrscheinlich Anfang September fertig werden wird und dann passt es ja genau. Im August ist schon zu spüren, dass der Sommer langsam zuende geht. Die Tage werden kürzer und vor allem ändert sich das Licht. Die langen warmen Abende werden zur Erinnerung. Nicht mehr lange und die Altweiberfäden hängen wie Engelshaar in den Bäumen.
Diese bittersüße Stimmung will ich gerne zu einem Lied machen und euch wieder an der Entstehung und meinen Gedanken teilhaben lassen…

Abschied

Die Reise neigt sich ihrem Ende entgegen. Morgen noch einmal Highlands und dann geht es voller Erinnerungen zurück. Hier sind noch Eindrücke von Cawdor Castle und vom Loch Garten.

Leise Wehmut kommt auf.

Ach, diese letzten Tage und Stunden –
morgen ist unsre Fahrt schon vorbei!
Weit ist die alte Tür aufgesprungen,
strandhell erschallt der Herbstmöwenschrei.

Kiefern im Wind, die Klippen sind wach,
jäh sprüht der See ins Schilfhüttendach.
Asche ist auf die uralten Steine
wie weißer Staub geweht.

Skye – eine Insel mit vielen Gesichtern

Morgen geht es wieder weiter und das ist eine gute Gelegenheit, die Eindrücke und Stimmungen nochmal revue passieren zu lassen. Das Wetter am ersten Tag war einfach sagenhaft. Eine Wanderung entlang der Red Cuillin Mountains bringt fast mit jedem Schritt neue Ausblicke. Auch hier sprechen die Bilder einfach für sich.

Heute dann zum Old Man of Storr bei ganz anderem Licht. Die Legenden besagen, dass einst ein alter Mann und seine Frau die Umgebung nach einer entlaufenden Kuh durchsuchten, doch stattdessen auf einen Riesen trafen. Als sie während ihrer Flucht kurz zurückblickten, versteinerte dieser das Paar.

 

 

 

 

 

 

Dunvegan Castle ist seit rund achthundert Jahren der Sitz des Clans MacLeod. Jede Generation hat dabei ihre Spuren hinterlassen. Die Burg wurde in dieser Zeit immer wieder erweitert und umgebaut, bis sie ihre heutige Form hatte. Ich muss zugeben, dass mich die Gärten drumherum aber viel mehr angesprochen haben. Hier sind noch ein paar Eindrücke davon.

Auf dem Westhighlandway um Loch Lomond

Raus aus dem quirligen Edinburgh und rein in die Highlands. Die erste Wanderstrecke führt um Loch Lomond herum. Im ersten Teil steht der Farn brusthoch zu beiden Seiten des Weges. Traumhaftes Wetter, von Regen keine Spur und jeder Schritt eröffnet neue Ausblicke. Dann sind Farn und Bäume zuende und es gibt nur noch Hügel und Heidekraut und Disteln.


Oben auf der Höhe dann ein phantastisches Panorama. Das Loch breitet sich fast in der ganzen Länge aus. Ich finde, dass der Text des alten Liedes dann die Stimmung besser zum Ausdruck bringt, als ich es kann.

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Scotland here we come

Am Mittwoch geht es nach Schottland und ich freue mich sakrisch darauf. Aber ihr wart doch letztes Jahr schon ??? Ja, stimmt. Ich finde aber, dass man da richtig oft hingehen kann und immer was Neues entdeckt.
Diesmal ist Wandern in Lowlands und Highlands angesagt. Eine Perspektive, aus der ich das Land noch nie gesehen habe. Es wird bestimmt ganz viele Eindrücke geben, aus denen neue Songs entstehen werden.
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Endlich Sommer – die vierte Strophe

Endlich Sommer - die vierte StropheAm letzten Wochenende war ja die Sommersonnwende oder keltisch Alban Hevin.
Das war genau der passende Rahmen, um mein Lied meinen Freunden auf ihrer Feier vorzustellen. Es hat ihnen richtig gut gefallen und das hatte ich mir auch genau so erhofft.
In der letzten Strophe geht der Weg nach Westen, der Sonne hinterher. Zwei Pferde ziehen den Wagen und Heute und Morgen fahren mit. Und natürlich auch die vergangenen Jahre, die aber jetzt im Sommer fast gar nichts mehr wiegen.

Hier ist also die letzte Strophe von Endlich Sommer:
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Endlich Sommer – die dritte Strophe

In der dritten Strophe denke ich darüber nach, ob die Geschichten wirklich wahr sind. Dass alte Bäume immer die Früchte mit der meisten Süße haben.
Und dass alter Wein im Fass mit den Jahren immer besser wird.
Und wer bisher aufmerksam mitgelesen hat, wird feststellen, dass der Chorus jetzt ein bisschen anders ist – optimistischer.
So ein bisschen von mir selbst steckt auch in diesem Lied. Aber so ist das eigentlich jedes Mal und ich lege ein Stück von meiner Seele offen.
Die letzte Strophe ist schon geschrieben und ich werde den kompletten Song dann am kommenden Wochenende live zum ersten Mal vortragen.
Ob er denen gefallen wird, für die ich ihn geschrieben habe, kann ich nicht sagen. Aber ich bin guter Hoffnung.
Hier ist jetzt die dritte Strophe:
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