Zwölftel Blick – Juli

Der Sommer ist noch da und die Tage sind immer noch lang und warm und hell. Heute hat der Westwind Gewitterwolken herangetragen. Ich hatte mit dem Bild das Glück, gerade eine Lücke erwischt zu haben.
Die zweite Jahreshälfte hat begonnen und das Abendlicht ist anders als vor vier Wochen. Auf den Feldern steht das Getreide schon hoch, die Apfelbäume sind schon voller Früchte und auf den Wiesen wird gemäht.
Was sind meine Gedanken an diesem Tag?Weiterlesen„Zwölftel Blick – Juli“

Fairy Tales – die vierte Strophe

Den Verlauf und das Ende der Strophe kennt ihr ja schon vom letzten Mal. Ich habe die Geschichte nochmal gelesen, die mich zu diesem Projekt inspiriert hat. Was mich dort vor allem störte war, dass die Frau am Ende für ihre Liebe alles aufgibt, um auch zum Schwan zu werden. Das hat mich immer gestört und ich wollte es in meinem Lied anders machen. Deshalb habe ich es umgedreht. Weiterlesen„Fairy Tales – die vierte Strophe“

Fairy Tales – Gedanken zur vierten Strophe

So langsam wird mir klar, wie der Sommer in meinem Lied enden muss. Es wird nicht so sein, dass die verzauberte Schwanenkönigin in eine wunderschöne Frau verwandelt wird. Das ist mir einfach zu banal.
Der Spielmann muss selbst zum Schwan werden und das zurücklassen, woran er am meisten hängt: Seine Gitarre.
Das letzte Bild der Geschichte sind zwei Schwäne, die an einem frühen Herbstmorgen über den Fluss nach Westen fliegen.
Die Strophe ist fast fertig und ihr werdet sie in der kommenden Woche zu Lesen bekommen.

Fairy Tales – hier kommt die dritte Strophe

Die Geschichte nimmt langsam immer mehr Gestalt an Die dritte Strophe ist fertig geworden. Meine Gedanken sind zu Versen geworden. Jetzt ist mir bewusst, dass der Rahmen für das Lied schon eine Geschichte ist, in der wiederum eine andere Geschichte erzählt wird. Damit ist klar, dass der wundervolle Sommer von Schwanenkönigin und Spielmann in der nächsten Strophe enden muss. Wird dann aus dem Schwan eine schöne Prinzessin? Das ist mir zu einfach. Es muss irgendwie anders laufen. Wie genau muss ich noch herausfinden.
Hier ist jedenfalls die neue Strophe:
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Zwölftel Blick – Juni und Gedanken zur dritten Strophe von Fairy Tales

Zum Zwölftel Blick im Juni gibt es auch gleich ein paar Gedanken zur dritten Strophe für Fairy Tales. Die letzte Strophe hat ja damit aufgehört, dass Schwanenkönigin und Spielmann zusammen singen. Diesen Gedanken will ich nochmal aufgreifen.
Ich habe überlegt, wovon sie singen könnten. Vielleicht davon, wie die Welt einst begann und wo sogar die Zeit noch ein Kind war. Die Zukunft war leuchtend und strahlend und schön und eine ferne Verheißung.
Damals war die Große Melodie noch nicht von Dissonanzen getrübt. Ich stelle mir vor, dass der Gesang von Schwanenkönigin und Spielmann wie ein Echo davon klingt.
Vielleicht ist es das, was gute Musik ausmacht: Eine Erinnerung an den Anfang und die Große Melodie zu sein.
Wie mein eigenes Lied weitergeht und wie es schließlich endet? Ich weiß es immer noch nicht. Ihr werdet es erfahren…

Fairy Tales – die Geschichte geht weiter

Zu Anfang muss ich gleich ein Geständnis machen: Zumindest die erste Geschichte gibt es in dem von mir erwähnten Buch nicht. Die Inspiration ist ein Lied, das ich vor langer Zeit gehört habe und in dem sich ein Mädchen in einen Schwan verliebt. Ich habe daraus meine eigene Geschichte gemacht. Der Schwan als verzauberter Mensch ist ein Motiv, das in der keltischen Mythologie öfters verwendet wird. Die Kinder des Lir aus Irland sind ein gutes Beispiel dafür.
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Zwölftel Blick – Mai

Der Mai ist für mich einer der schönsten Monate des Jahres. Das Frühlingsgrün der Wälder hat jetzt seine intensivste Farbe und es ist auch die Zeit der blühenden Obstbäume. Erich Kästner hat ihn in seinem Gedicht als Mozart des Kalenders bezeichnet und da stimme ich ihm vollständig zu. Der Mai hat für mich aber immer auch eine melancholische Seite. Mit ihm ist der Frühling vorüber und es beginnt der Sommer, die hellste Zeit im Jahr.
So stehe ich an meinem Weiher und fühle Freude und Traurigkeit zugleich. Das ist ja nichts Schlechtes und ich finde, dass diese widersprüchliche Stimmung gut für meine Kreativität ist.

Unterwegs auf der Donau – Ausfahrt aus Budapest – Sail away

So langsam macht sich Abschiedsstimmung bemerkbar. Zwei Tage noch, dann ist die Reise auf dem großen Fluss vorüber. Die Donau hat ganz viele Gesichter und ganz viele Stimmungen. Ich habe eine innere Ruhe gefunden, die ich lange vermisst habe. So viel will ich heute nicht mehr sagen und vor allem die Bilder für sich sprechen lassen. Nur das eine noch – der Weg auf dem großen Fluss geht zuende – die eigentliche Reise geht weiter.

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Unterwegs auf der Donau – das Schwarze Meer ist nicht mehr weit

 

 

 

 

Der Fluss hat uns schon weit hinuntergetragen und wir haben am bulgarischen Ufer festgemacht. Das Licht und die Luft erinnern mich an das Mittelmeer. Ein leichter Wind macht die Tageshitze erträglich. Trotzdem lässt sich der frühe Nachmittag nur im Schatten aushalten.
Morgen werden wir das Schwarze Meer sehen.