Alles fließt – die erste Strophe ist geschafft

Beim Spaziergang am frühen Morgen habe ich die erste Strophe fertig bekommen. Sie ist für mich so was wie ein Licht in der Dunkelheit. Ein Stückchen Weg kann ich sehen, aber nur so weit, wie der Schein der Fackel reicht.
Trotzdem oder gerade deshalb werde ich die erste Strophe mit euch teilen. Obwohl wir alle räumlich getrennt sind, rücken unsere Seelen zusammen. Lasst euch ein bisschen von meiner Poesie tragen.
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Frühlingslicht und viele Gedanken

Wieder ganz früh kurz nach Sonnenaufgang unterwegs. Es hat immer noch vier Grad minus, nur der schneidende Ostwind hat etwas nachgelassen. Tausend Gedanken gehen mir durch den Kopf.

Was war, was ist, und was wird sein?

Ich versuche, mit der ersten Strophe vom neuen Song weiterzukommen. Aber der kreative Fluss will sich nicht so recht einstellen.
Obwohl der Titel ja „Alles fließt“ sein soll.
Die Strophe will ich einem Maler widmen, der seine Bilder aus Träumen und aus Licht macht. Mit seinen Farben kann er dem Augenblick Dauer verleihen und etwas festhalten, was sonst ganz schnell vergessen wäre. Irgendwie will ich das in Verse bringen. Aber so schwer wie jetzt ist es mir noch nie gefallen.

Was war, was ist, und was wird sein?

Gestern habe ich wieder mit der Fenstermusik weitergemacht und es kommen immer mehr. Zumindest für eine halbe Stunde haben wir alle keine Angst mehr und lassen uns von der Musik tragen.
Inzwischen fragt auch die Verwandtschaft, die etwas weiter weg wohnt, nach mir. Kannst du nicht mal vorbeikommen und vor den Häusern spielen? So wie ein fahrender Sänger, ein Spielmann in früheren Zeiten. Vielleicht mache ich das ja wirklich.

Was war, was ist, und was wird sein?

So viele Gedanken, so viele Fragen.

Fenstermusik – es geht weiter

Gestern standen die Nachbarn um 18:00 Uhr schon auf den Balkonen und vor dem Haus. Sie haben auf mich und meine Musik gewartet. Das hat mich tief berührt. Und mir gezeigt, dass ich etwas tun kann. Für mich selbst und für andere. Ich spiele lauter alte Klassiker. Was wollen wir trinken, Heute hier – morgen dort, Flinke Hände – flinke Füße. Alles Lieder aus meiner Pfadfinderzeit. Und die Nachbarn singen mit. Es sind schon mehr als am Sonntag. Und weil eine Nachbarin Geburtstag hat, singen wir natürlich noch Happy Birthday und prosten uns von den Balkonen und über die zwei Meter Abstand hinweg zu.
Das schönste an der Sache ist: Es bringt uns allen was. Den Nachbarn, weil sie die Musik und das gemeinsame Singen berührt. Und ich selbst spiele meine dunklen Gedanken weg. Die Ungewissheit, wie das alles ausgehen wird.
Das Licht leuchtet für uns alle.
Und für heute Abend suche ich schon vorher Lieder aus. Dann muss ich nicht wieder improvisieren wie gestern.

Fenstermusik

Ich hab mich gestern Abend mal getraut…
Zugegeben, es hat etwas Überwindung gekostet und besonders warm war es auch nicht. Aber was anderswo möglich ist, sollte doch auch hier funktionieren. Den Nachbarn hat es sehr gefallen und ich hatte etliche Mitsänger. Das werde ich auf jeden Fall wiederholen. Musik verbindet wie sonst nichts und das zeigt sich auch hier wieder.
Bleibt gesund, ihr alle und passt gut auf euch auf!!

Alles fließt – Gedanken zum neuen Songprojekt

Ein neuer Song in diesen Zeiten? In dieser Unsicherheit und keiner weiß, was in den nächsten sechs Wochen passieren wird?
Ja, jetzt und gerade dann. Es gibt keinen besseren Zeitpunkt für ein neues Projekt als diesen. Alles fließt oder auch auf irisch Ritheann gach rud. So genau habe ich den Titel noch nicht entschieden. Die Zeit vergeht und sie dauert und beides geschieht im gleichen Atemzug.
Aber in der Kunst können wir dem Augenblick Dauer verleihen. Der Maler mit seinen Bildern, der Sänger mit seinen Liedern, der Poet mit seinen Gedichten.
Das soll das Motiv, der rote Faden für das Lied sein. Und ich will auch das wieder mit euch teilen.
Vielleicht lehrt uns diese Zeit ein bisschen Demut. Mal ein Innehalten vom Höher – Schneller – Weiter. Und wir können uns darüber bewusst werden, was wirklich wichtig ist. Weiterlesen„Alles fließt – Gedanken zum neuen Songprojekt“

Das nächste Konzert

Das nächste Konzert wird im Frühjahr im AWO-Haus in Böblingen stattfinden. Der Termin ist ein ganz besonderer. Es ist der 09. Mai.  Für mich ein historisches Datum und ich habe mich entschlossen, die Liedauswahl darauf abzustimmen.
Das Programm ist noch nicht vollständig fertig, aber es sind ein paar Songs dabei, die diesem besonderen Tag Rechnung tragen werden. Natürlich ist es bis dahin noch eine ganze Weile hin und mit etwas Glück bekomme ich bis dahin noch ein neues Projekt fertig.
Das Konzert soll „Gehen die Zeiten daher“ heißen. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft werden darin eine Rolle spielen.
Unsere Welt ist im Wandel. Sehr vieles verändert sich gerade in sehr kurzer Zeit. Vieles, das einst gut war, geht verloren. Aber es nutzt nichts, das zu beklagen. Ich glaube, es ist unsere Aufgabe, wieder was Gutes neu entstehen zu lassen. Und die Welt ein Stück besser zu hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben.
Das habe ich vor vielen Jahren mal versprochen und will meinen Teil dazu beitragen.

Wolfszeit – die letzte Strophe

lichtzeitIch hatte ja schon angekündigt, dass die letzte Strophe ganz anders werden soll als die ersten drei. Sie soll einen Kontrapunkt dazu setzen, textlich und musikalisch.
Darüber hinaus passt sie auch wunderbar zur letzten Nacht des alten Jahres und lässt nach vorne blicken.
Kein Tal ist so tief, dass es nicht irgendwann eine Sohle hat und keine Nacht dauert endlos. Diese Gedanken wollte ich in die letzte Strophe legen.
Urteilt selbst, ob das geglückt ist:
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Wolfszeit – die dritte Strophe

In der kalten graue Stunde vor der Morgendämmerung ist die Nacht immer am dunkelsten.
Sie wird die Stunde des Wolfs genannt. Man wacht auf, kann nicht mehr einschlafen und alle Sorgen und Ängste wirken übergroß und unlösbar.
Gespenster und Dämonen scheinen jetzt am mächtigsten zu sein.
Am Himmel zieht die Wilde Jagd mit einem fürchterlichen Gerassel unter Schreien, Johlen, Heulen, Jammern, Ächzen und Stöhnen durch die Lüfte.

Soll mein Song mit solchen Bildern enden?
Ich habe beschlossen, dass die letzte Strophe komplett anders sein soll. Der Text wird anders sein, die Bilder werden andere sein und ich werde die Tonart von Moll nach Dur drehen.
Lasst euch überraschen…

Hier kommt jetzt die dritte Strophe:
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Wolfszeit – die zweite Strophe

Das neue Lied macht Fortschritte und die zweite Strophe ist fertig geworden.
Inzwischen hat sich auch die Melodie schon ziemlich gefestigt. Dem Charakter entsprechend sind es natürlich hauptsächlich Mollklänge.
Draußen hat der Wind die letzten Blätter von den Bäumen gerissen. In meinem Weiher spiegeln sich die blassen Bilder vom letzten Sommer.
Oder ist das nur ein Spiegel meiner Gedanken? Ich kann es nicht entscheiden.

Die zweite Strophe geht so:
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