Zwölftel Blick – März

Der Winter ist noch lange nicht vorbei. Schneefall und Temperaturen um den Gefrierpunkt lassen keine Frühlingsgefühle aufkommen. Ostern im Schnee? Hatten wir in der Vergangenheit auch schon mal. Aber gerade jetzt könnten wir doch alle ein bisschen Wärme und Licht gebrauchen. Hier sind meine Gedanken zu diesem Monat.
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Fenstermusik – gestern die 150

Macht ihr immer noch eure Fenstermusik? Ja, machen wir. Gestern war ein Jubiläum, die Nummer 150. Wir haben es der Lage entsprechen mit ganz viel Abstand gefeiert und waren trotzdem ganz zusammen. Als ich im letzten Jahr am 22. März zum ersten Mal ans Fenster getreten bin, hätte ich mir so was nie träumen lassen.
Die gemeinsame Musik hat uns allen unglaublich viel gegeben. Wir wechseln uns beim Spielen ab und das gibt der Sache eine tolle Abwechslung. Nur ein Lied zum Schluss singen wir immer: Es ist die Ode an die Freude und die darf in keinem Programm fehlen.
Habt ihr etwa den ganzen Winter hindurch gespielt? Das werde ich öfters gefragt. Ja, haben wir. Weder Regen noch Schnee oder Minusgrade haben uns bisher abhalten können. Es war schon oft genug so, dass ich nach dem dritten Lied meine Finger kaum noch noch gespürt habe. Das ging uns wohl allen so, aber für uns war immer klar, dass uns diese Stimmung und diese Gemeinschaft durch die derzeitige Situation trägt.
Und auch wenn ich mich wiederhole: Wir halten länger durch als das Virus und wir kennen noch ganz viele Lieder…

Zwölftel Blick 2021 – Februar

Ein seltsamer Monat ist das. Der Winter geht seinem Ende entgegen, aber der Frühling ist noch ganz weit weg. Die Zeit scheint nicht zu vergehen und trotzdem ist jeder Tag jetzt ein bisschen länger.
Vielleicht ist das der richtige Zeitpunkt, um über neue Songprojekte nachzudenken. Da gibt es durchaus ein paar Ideen und ich weiß noch nicht, mit welcher ich anfangen soll.
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Zwölftel Blick 2021 – Januar

Ich finde, es ist dieses Jahr mal wieder Zeit für einen Zwölftel Blick. Was das ist? Jeden Monat wird das gleiche Motiv aufgenommen und das Jahr so zu einer Bildercollage zusammengestellt. Zu jedem Monatsbild gibt es dann ein paar Gedanken oder auch noch Bilder oder kurze Gedichte.

So wie das hier von Khalil Gibran:
In jedem Winter
steckt ein zitternder Frühling,
und hinter dem Schleier jeder Nacht
verbirgt sich ein lächelnder Morgen.

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Offene Liederbühne und ich bin dabei

Ich bin ja Mitglied in mehreren Liedermachergruppen auf Facebook und habe dort schon einige nette Bekanntschaften gemacht. Und so kam es, dass ich gefragt wurde, ob ich bei einer offenen Bühne per Livestream mitmachen will. Was für eine tolle Chance !!
Zugegeben, ich habe mit Streams keine Erfahrung. Aber für alles gibt es ein erstes Mal.
Hier gibt es noch genauere Infos dazu: Zimmer Sechzehn

Ihr wollt euch das ganze ansehen? Hier ist der YouTube-Link dazu

Ich bin sehr gespannt, wie es wird und auch ein kleines bisschen aufgeregt.

Waldsinger – mit der vierten Strophe ist das Lied vollendet

Ich wollte die letzte Strophe als Gegenstück zu allem haben, was gerade um uns herum passiert. Eine Pandemie, die kein Ende zu nehmen scheint. Kaum acht Stunden Licht am Tag. Eine Wolkendecke legt sich grau und schwer auf die Seele. Aber davon sollte die Strophe nicht handeln. Ich wollte den Weg in eine neue Zeit fortsetzen. Von Morgenbäumen ist die Rede und sie zaubern Hoffnungslicht aufs Land…

Morgenbäume werden singen
Wie man es noch nie gekannt.
Lassen Wünsche Wahrheit werden
Zaubern Hoffnungslicht aufs Land.
Lieder zwischen Tag und Träumen
Langsam geht die Nacht vorbei
Bessre Zeiten werden kommen
Und bald ist es wieder Mai.

Bäume reden, Bäume flüstern,
Frühe Sonne weckt sie bald;
Singen ihre ersten Lieder,
Morgenfrisch erwacht der Wald.
Heute wird es anders werden
Glitzertropfen auf dem Feld
Frühlingschor der jungen Bäume
Neue Hoffnung für die Welt.

Waldsinger – die dritte Strophe

Ich habe mir mit dieser Strophe ziemlich lange Zeit gelassen. Wie alle habe ich die warmen Tage genossen. Die Pandemie war schon fast in den Hintergrund getreten.
Aber jetzt ist alles anders. Es ist der Monat im Jahr, der für mich so was wie einen Trauerflor trägt. Der Wind weht die letzten Blätter von den Bäumen
Kurze Tage und Regen und Nebel tun ein übriges.
Aber genau jetzt ist es doch die richtige Zeit, mit meiner dritten Strophe etwas entgegenzusetzen. Die Melodie für das Lied Waldsinger ist erst am Entstehen.
Ich wollte aber Hoffnung darin haben und den Blick in eine helle Zukunft. Wir sollten glaube ich unseren Kindern imme wieder mal zuhören.
Und uns von ihnen neue und andere Wege zeigen lassen.

Hier kommt jetzt die dritte Strophe, die ganz anders ist als die ersten beiden:

Kiefernstimmen klingen heute
Jung und wild und hell und laut.
Und sie singen Zukunftslieder;
Zeit, dass sich das jemand traut.
Neue Wege, neue Richtung,
Jetzt hat sich der Wind gedreht
Und er bringt den warmen Regen,
wenn er sanft von Süden weht.

Bäume reden, Bäume flüstern,
Frühe Sonne weckt sie bald;
Singen ihre ersten Lieder,
Morgenfrisch erwacht der Wald.
Heute wird es anders werden
Glitzertropfen auf dem Feld
Frühlingschor der jungen Bäume
Neue Hoffnung für die Welt.

Das Bild dazu habe ich nicht selbst gemacht, aber ich fand es ungeheuer passend.
Ganz vielen Dank für das Bild von Thomas B. auf Pixabay