Zwölftel Blick – September

Im Moment ist bei mir gerade richtig Land unter und Ausnahmezustand. Deshalb gibt es aus gegebenem Anlass nur ein Zitat, das der Situation gerecht wird. Zu mehr sehe ich mich gerade nicht in der Lage.
Enden?
Nein, hier endet die Reise nicht. Der Tod ist nur ein weiterer Weg, den wir alle gehen müssen. Der graue Regenvorhang dieser Welt zieht sich zurück und alles verwandelt sich in silbernes Glas.
Und dann siehst du es….. Weiße Strände, und dahinter ein fernes grünes Land unter einer rasch aufgehenden Sonne.

Konzert Alles fließt am 09. Oktober

Es sieht aus, als könnte es wirklich wahr werden. Ich werde ein Konzert spielen. So richtig live und mit Blickkontakt zu den Zuhörern. Unterstützt werde ich dabei von einer begnadeten Sängerin.
Alles fließt und alles Sein unterliegt einem ständigen Wandel. Alles im Leben ist gleichzeitig Werden und Vergehen. Lasst euch von uns an diesem Abend mitnehmen und lauscht unseren Liedern aus Licht und Zeit.

Zwölftel Blick – August

Hatten wir dieses Jahr wirklich einen Sommer? Oder waren es nur ein paar warme Tage? Über die Katastrophen ist schon ganz viel berichtet worden und ich will nicht auch noch davon schreiben. Nur über meine persönliche Sicht darauf.
Die Welt ist im Wandel. Die Zeit des roten Mohns ist vorüber und die Felder sind abgemäht.
Was will ich anders machen? Welche Entscheidungen will ich treffen? Was wird im nächsten Jahr um die gleiche Zeit sein?
Ich freue mich an den Sonnenblumen in den Gärten und am goldenen Licht. Und mache ganz viel Musik.

Sehnsucht – die vierte Strophe

Das Lied ist mit der vierten Strophe fertig geworden. Der Tag klingt aus in regenschweren Träumen. Der Weg zum Meer ist noch weit und eigentlich habe ich es nicht eilig dort anzukommen. Ein kleines Feuer und mit den Nachtigallen Lieder singen. Solche Nächte haben ihre eigene Magie und ihre eigene Zeit. Die Welt draußen verblasst und im Lichtkreis des Feuers verschwimmen die Grenzen von Traum und Wirklichkeit.
Mit diesem Lied ist auch mein drittes Album Saitenlieder fertig geworden. Und im nächsten Konzert – an das ich ganz fest glaube – werde ich es zum ersten Mail öffentlich singen.
Hier ist der Abschluss meines Projekts Sehnsucht:
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Zwölftel Blick – Juli

Ich habe mir etwas Zeit gelassen mit diesem Zwölftel Blick. Der Juli hat mit ganz viel Regen angefangen und dunklen Wolken und düsterem Licht. Das wollte ich nicht zeigen. Deshalb habe ich auf einen Sonnenaufgang gewartet, der mir das zeigt, was ich wollte. Verändertes Licht und Kornfelder, die schon fast reif zum Ernten sind. In der Luft liegt der Geruch von gemähtem Heu. Und eine leise Ahnung, dass der Herbst nicht mehr fern ist. Die Tage sind immer noch hell, aber der Sommer, die Zeit der Rosen geht ihrem Ende entgegen. Das Rad dreht sich immer weiter. Mein Lieblingsautor Erich Kästner sagt, dass nur werden kann, was schon immer war. Und dass der Sinn der Jahreszeiten den Sinn der Jahrhunderte übertrifft.
Noch ist die Zeit des Taugenichts, aber die Zeit der Herbstfrau kündigt sich schon an.

Sehnsucht – die dritte Strophe

Der Sommer schreitet fort und auch das Licht verändert sich schon. Die Schatten werden langsam länger und die Sonne erreicht den Rand des Horizonts.
Das Lied folgt dem Weg oder ist es umgekehrt? Oder beides zur gleichen Zeit? Ich kann es nicht entscheiden. Aber zumindest heute geht es erstmal nicht weiter.
Ob ich diesen Weg wirklich schon mal gegangen bin? Ja, das meiste hat sich wirklich so zugetragen. Manches ist auch künstlerische Freiheit und das eine geht fließend in das andere über.
Hier ist die dritte Strophe von Sehnsucht:

Und die Schatten werden länger,
Schon verändert sich das Licht,
als mein Blick sich dann am Horizont verliert.
Weiter werd ich heut nicht gehen,
Himmelsblau wird Abendgold,
Wenn die Sonne dann den Himmelsrand berührt.

Und so geht der Tag zur Neige
In der Zeit des roten Mohns
Ein Lied klingt aus in regenschweren Träumen.
Der letzte Flug von jungen Schwalben übers Gerstenfeld
Und Nebelschleier hängen in den Bäumen.

Sehnsucht – die zweite Strophe

Die Blaue Blume

Die Reise geht weiter. Jeder Fluss führt irgendwann zum Meer und irgendwie bin ich auch dahin unterwegs. Die Weiden am Ufer bieten ein bisschen Schatten vor der heiße Mittagssonne und ich gerate in einen Zustand zwischen Schlafen und Wachen.
Am Himmel ziehen Vögel nach Westen und nehmen das Echo meiner Lieder mit sich.
Hier ist die zweite Strophe:
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Sehnsucht – das neue Projekt

So viele Gedichte sind schon über dieses Thema geschrieben worden. Ganz viele Lieder und Filme und Bücher. Ich denke, dass Sehnsucht ein sehr persönliches Gefühl ist. Mich hat es in diesem Sommer gepackt. Der Geruch im Wald nach einem warmen Regen, die Sommerwiesen im Licht der aufgehenden Sonne. Der Geruch eines Holzfeuers, das ganz tiefe Gefühle in mir weckt. Und mir das Wasser in die Augen treibt, auch wenn es ganz ohne Rauch brennt. Erinnerungen an durchgesungene Nächte. So lang ist das schon her.
Sehnsucht ist für mich, nochmal im Sommer unterwegs zu sein. Der Weg ist das Ziel, er hat keinen Anfang und kein Ende. Und vielleicht gibt es einige, die ähnliche Gedanken haben. Und diese Sehnsucht mit mir teilen.
Hier ist die erste Strophe:
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Zwölftel Blick – Juni

Sommer und die Zeit der langen Abende. Ganz viel Licht. Ich spüre eine Unruhe, die ich lange nicht gefühlt habe. Die Erzählung von Novalis kommt mir in den Sinn, die Suche nach der Blauen Blume und die Sehnsucht nach der Ferne. Auf meiner morgendlichen Runde über die Felder würde ich gerne einfach weiterziehen und erst anhalten, wenn die Blätter schon bunt werden.
Was da genau in mir vorgeht, könnte ich nicht mal genau sagen. Irgendetwas fehlt einfach.
Aber für einen Songpoeten ist das ja der Stoff, aus dem Lieder gemacht werden.
Vor acht Jahren habe ich in einer ähnlichen Stimmung Sommerwege geschrieben. Hier ist die erste Strophe davon:
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Zwölftel Blick 2021 – Mai

Eigentlich ist der Mai ja mein Lieblingsmonat. Der Winter ist endgültig vorüber und das Grün ist so frisch wie sonst nie im Jahr. Der Sommer kommt erst noch. Die Tage werden immer noch länger.
Erich Kästner mit seinem Gedicht über den Mai kommt mir wieder in den Sinn.
Der Mozart des Kalenders und dass Melancholie und Freude Schwestern sind. So wie auch Glück weh tun kann, tut auch dieser Monat weh.
Für einen Songpoeten ist das eine gute Mischung für neue Lieder. Ich hoffe, dass sie auch meinem Projekt neuen Schwung geben wird. So richtig vorwärts geht es gerade nicht. Aber ich bin zuversichtlich. Sobald es Neuigkeiten gibt, lasse ich es euch wissen.
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