Wolfszeit – die zweite Strophe

Das neue Lied macht Fortschritte und die zweite Strophe ist fertig geworden.
Inzwischen hat sich auch die Melodie schon ziemlich gefestigt. Dem Charakter entsprechend sind es natürlich hauptsächlich Mollklänge.
Draußen hat der Wind die letzten Blätter von den Bäumen gerissen. In meinem Weiher spiegeln sich die blassen Bilder vom letzten Sommer.
Oder ist das nur ein Spiegel meiner Gedanken? Ich kann es nicht entscheiden.

Die zweite Strophe geht so:
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Es gibt ein neues Songprojekt – Wolfszeit

November ist ein Monat mit dunklen Gedanken und schwindendem Licht. Die Dämmerung kommt schon am späten Nachmittag und mir wird bewusst, was ich dieses Jahr verloren habe und was nicht wiederkommen wird. Einen Vorteil habe ich dabei als Liedermacher: Ich kann diese Stimmungen und Gefühle in einem Lied aus mir herausfließen lassen und muss sie nicht auf Dauer mit mir herumtragen. Trotzdem, es wird düster werden.
Hier kommt die erste Strophe dazu:
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Septemberwaldherbstmorgen – die letzte Strophe

Es ist geschafft. Der Song ist zum September fertig geworden. Der Schwerpunkt dieser Strophe liegt auf dem Geschmack. Wilde Beeren gibt es da und den Wein vom Vorjahr. Die Tauperlen sind die Abschiedstränen des Sommers. Vielleicht haben wir noch ein paar schöne Tage, aber das wird dann schon Herbst sein. Der Sommer 2019 ist endgültig vorüber.

Hier ist die vierte Strophe:

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Septemberwaldherbstmorgen – die zweite Strophe

Jetzt bin ich im Flow. Das ist ein Zustand, wo die Worte wie von selbst kommen. Es ist fast so, als habe ich sie schon gekannt und müsste sie nur wiederfinden.
In der zweiten Strophe wird es ums Hören gehen. Der Klang von Regentropfen auf dem Weiher und die bittersüßen Lieder der Vögel.
Melancholie und Freude sind Schwestern und ich kann nicht immer sagen, wo das eine aufhört und das andere anfängt.

Hier ist die zweite Strophe:
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Septemberwaldherbstmorgen – die erste Strophe

Septemberwaldherbstmorgen - SehenIch finde, dass die Stimmung eines solchen Tages mit allen Sinnen wahrgenommen werden muss.
Deshalb wird jede Strophe von einem eigenen Sinn handeln. Sehen ist der erste und in kaum einer anderen Jahreszeit gibt es solche Farben wie im Herbst.
Traum und Wirklichkeit vermischen sich bei Sonnenaufgang und ein solcher Tag lässt Wünsche in Erfüllung gehen.

Hier ist die erste Strophe:

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Ein neues Projekt: Septemberwaldherbstmorgen

Im August schon ein Lied über den September schreiben? Ja, warum nicht. Ich schätze, dass der Song wahrscheinlich Anfang September fertig werden wird und dann passt es ja genau. Im August ist schon zu spüren, dass der Sommer langsam zuende geht. Die Tage werden kürzer und vor allem ändert sich das Licht. Die langen warmen Abende werden zur Erinnerung. Nicht mehr lange und die Altweiberfäden hängen wie Engelshaar in den Bäumen.
Diese bittersüße Stimmung will ich gerne zu einem Lied machen und euch wieder an der Entstehung und meinen Gedanken teilhaben lassen…

Abschied

Die Reise neigt sich ihrem Ende entgegen. Morgen noch einmal Highlands und dann geht es voller Erinnerungen zurück. Hier sind noch Eindrücke von Cawdor Castle und vom Loch Garten.

Leise Wehmut kommt auf.

Ach, diese letzten Tage und Stunden –
morgen ist unsre Fahrt schon vorbei!
Weit ist die alte Tür aufgesprungen,
strandhell erschallt der Herbstmöwenschrei.

Kiefern im Wind, die Klippen sind wach,
jäh sprüht der See ins Schilfhüttendach.
Asche ist auf die uralten Steine
wie weißer Staub geweht.

Auf dem Westhighlandway um Loch Lomond

Raus aus dem quirligen Edinburgh und rein in die Highlands. Die erste Wanderstrecke führt um Loch Lomond herum. Im ersten Teil steht der Farn brusthoch zu beiden Seiten des Weges. Traumhaftes Wetter, von Regen keine Spur und jeder Schritt eröffnet neue Ausblicke. Dann sind Farn und Bäume zuende und es gibt nur noch Hügel und Heidekraut und Disteln.


Oben auf der Höhe dann ein phantastisches Panorama. Das Loch breitet sich fast in der ganzen Länge aus. Ich finde, dass der Text des alten Liedes dann die Stimmung besser zum Ausdruck bringt, als ich es kann.

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