Wolfszeit – die letzte Strophe

lichtzeitIch hatte ja schon angekündigt, dass die letzte Strophe ganz anders werden soll als die ersten drei. Sie soll einen Kontrapunkt dazu setzen, textlich und musikalisch.
Darüber hinaus passt sie auch wunderbar zur letzten Nacht des alten Jahres und lässt nach vorne blicken.
Kein Tal ist so tief, dass es nicht irgendwann eine Sohle hat und keine Nacht dauert endlos. Diese Gedanken wollte ich in die letzte Strophe legen.
Urteilt selbst, ob das geglückt ist:
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Wolfszeit – die dritte Strophe

In der kalten graue Stunde vor der Morgendämmerung ist die Nacht immer am dunkelsten.
Sie wird die Stunde des Wolfs genannt. Man wacht auf, kann nicht mehr einschlafen und alle Sorgen und Ängste wirken übergroß und unlösbar.
Gespenster und Dämonen scheinen jetzt am mächtigsten zu sein.
Am Himmel zieht die Wilde Jagd mit einem fürchterlichen Gerassel unter Schreien, Johlen, Heulen, Jammern, Ächzen und Stöhnen durch die Lüfte.

Soll mein Song mit solchen Bildern enden?
Ich habe beschlossen, dass die letzte Strophe komplett anders sein soll. Der Text wird anders sein, die Bilder werden andere sein und ich werde die Tonart von Moll nach Dur drehen.
Lasst euch überraschen…

Hier kommt jetzt die dritte Strophe:
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Wolfszeit – die zweite Strophe

Das neue Lied macht Fortschritte und die zweite Strophe ist fertig geworden.
Inzwischen hat sich auch die Melodie schon ziemlich gefestigt. Dem Charakter entsprechend sind es natürlich hauptsächlich Mollklänge.
Draußen hat der Wind die letzten Blätter von den Bäumen gerissen. In meinem Weiher spiegeln sich die blassen Bilder vom letzten Sommer.
Oder ist das nur ein Spiegel meiner Gedanken? Ich kann es nicht entscheiden.

Die zweite Strophe geht so:
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Es gibt ein neues Songprojekt – Wolfszeit

November ist ein Monat mit dunklen Gedanken und schwindendem Licht. Die Dämmerung kommt schon am späten Nachmittag und mir wird bewusst, was ich dieses Jahr verloren habe und was nicht wiederkommen wird. Einen Vorteil habe ich dabei als Liedermacher: Ich kann diese Stimmungen und Gefühle in einem Lied aus mir herausfließen lassen und muss sie nicht auf Dauer mit mir herumtragen. Trotzdem, es wird düster werden.
Hier kommt die erste Strophe dazu:
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Septemberwaldherbstmorgen – die letzte Strophe

Es ist geschafft. Der Song ist zum September fertig geworden. Der Schwerpunkt dieser Strophe liegt auf dem Geschmack. Wilde Beeren gibt es da und den Wein vom Vorjahr. Die Tauperlen sind die Abschiedstränen des Sommers. Vielleicht haben wir noch ein paar schöne Tage, aber das wird dann schon Herbst sein. Der Sommer 2019 ist endgültig vorüber.

Hier ist die vierte Strophe:

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Septemberwaldherbstmorgen – die zweite Strophe

Jetzt bin ich im Flow. Das ist ein Zustand, wo die Worte wie von selbst kommen. Es ist fast so, als habe ich sie schon gekannt und müsste sie nur wiederfinden.
In der zweiten Strophe wird es ums Hören gehen. Der Klang von Regentropfen auf dem Weiher und die bittersüßen Lieder der Vögel.
Melancholie und Freude sind Schwestern und ich kann nicht immer sagen, wo das eine aufhört und das andere anfängt.

Hier ist die zweite Strophe:
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Septemberwaldherbstmorgen – die erste Strophe

Septemberwaldherbstmorgen - SehenIch finde, dass die Stimmung eines solchen Tages mit allen Sinnen wahrgenommen werden muss.
Deshalb wird jede Strophe von einem eigenen Sinn handeln. Sehen ist der erste und in kaum einer anderen Jahreszeit gibt es solche Farben wie im Herbst.
Traum und Wirklichkeit vermischen sich bei Sonnenaufgang und ein solcher Tag lässt Wünsche in Erfüllung gehen.

Hier ist die erste Strophe:

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Ein neues Projekt: Septemberwaldherbstmorgen

Im August schon ein Lied über den September schreiben? Ja, warum nicht. Ich schätze, dass der Song wahrscheinlich Anfang September fertig werden wird und dann passt es ja genau. Im August ist schon zu spüren, dass der Sommer langsam zuende geht. Die Tage werden kürzer und vor allem ändert sich das Licht. Die langen warmen Abende werden zur Erinnerung. Nicht mehr lange und die Altweiberfäden hängen wie Engelshaar in den Bäumen.
Diese bittersüße Stimmung will ich gerne zu einem Lied machen und euch wieder an der Entstehung und meinen Gedanken teilhaben lassen…