Fenstermusik – es geht weiter

Gestern habe ich mich vor das Haus gestellt. Zwecks besserer Sichtbarkeit. Es hatte nur sieben Grad und das ist natürlich für die Finger eines Gitarristen nicht gerade eine ideale Temperatur. Aber es hat geklappt. Die Böbinger Kreiszeitung hatte dazu aufgerufen, Geschichten aus der Isolation per Mail zu schicken. Darauf habe ich mich gemeldet und über meine Fenstermusik berichtet. Das scheint gut angekommen zu sein. Vorgestern erhielt ich eine Mail vom Chefredakteur. Er würde eine Fotografin vorbeischicken und ob mir das recht sei. Mit so einer Reaktion hatte ich gar nicht gerechnet und war natürlich sehr gerne einverstanden.
Gestern um 18:00 Uhr war sie dann auch wirklich da. Bin gespannt auf die Aufnahmen.
Diesmal haben sich auch spontan Kinder aus der Nachbarschaft musikalisch beteiligt und wir haben uns dann bei den Stücken abgewechselt.
Was ich gespielt habe? Ein bisschen was aus dem Bereich Gospel und Spiritual. Go tell it on the Mountain, Bound for the promised land, We shall overcome. Und natürlich Beethovens Ode an die Freude. Die ist für mich schon fast so was wie eine Hymne der Hoffnung für diese Zeit geworden. Mit Schlaflied für Anne habe ich mich dann bis zum nächsten Tag verabschiedet.
Ich denke, ich werde heute mal was aus dem Bereich Kinderlieder spielen. Ein paar heitere und leichte Melodien können wir glaube ich alle gebrauchen. Bin gespannt, wie es heute wird.

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