Alles fließt – die vierte Strophe ist fertig geworden

Der Mai, der Mozart des Kalenders geht heute zuende und irgendwie ist das passend für meine vierte Strophe. Schon seltsam, wie das Leben verläuft und wie sich alles entwickelt hat. Ab morgen beginnt für mich der Sommer und und der wird ganz anders sein, als alle bisherigen.
Ich habe etwas Zeit gebraucht, um meine Gedanken zur vierten Strophe in Reime zu fassen, aber es war wohl notwendig.
Schaut selbst und lasst euch auf die Strophe des Bildhauers ein:
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Alles fließt – Gedanken zur vierten Strophe

Bei den Künstlern fehlt noch einer. Jemand, der unbelebten Dingen Leben einhauchen kann. Was kann das sein? Metall, Stein und Erde, Holz und vielleicht auch Lehm. Oder eine Verbindung aus allem. Leben heißt ja eigentlich Vergänglichkeit und dass nichts so bleibt wie es ist. Die Kunst kann diesen Widerspruch auflösen und beides zugleich sein. Ein Bleibender Augenblick.
Ich finde, dass das Wort „Bildhauer“ solch ein Tun nur unvollständig ausdrücken kann. Ein besseres  habe ich aber noch nicht gefunden.
Mit der vierten Strophe will ich es zumindest mal umschreiben. Im Moment gibt es erste Fragmente, aber sie wollen noch nicht so richtig zusammenpassen. So sehr unterscheidet sich ein Songpoet vielleicht gar nicht von einem Bildhauer…

Alles fließt – hier kommt die dritte Strophe

Es geht weiter mit meinem neuen Projekt. Der Poet nimmt uns mit seinen Geschichten mit in fremde Welten und andere Zeiten. Er sieht hinter die Dinge und schaut genauer als andere hin. So kommt es, dass er Kleinigkeiten wahrnimmt, die uns oft entgehen.Eine Strophe noch, dann ist das Lied fertig. Wann ich es jemals vor Publikum spielen werde? Wer kann das wissen?Weiterlesen„Alles fließt – hier kommt die dritte Strophe“

Alles fließt – die zweite Strophe ist fertig

Die Gedanken sind jetzt in Verse eingeflossen und die Aussage ist genau so geworden, wie ich es wollte.Der Sänger in meinem Lied kann komplette Gegensätze zu einer vollkommenen Harmonie vereinen. Und genau wie der Maler vermag er dem flüchtigen Augenblick Dauer zu verleihen. Das ist fast so, als ob man Zeit in eine Flasche füllen könnte. Um sie dann mit denen nochmal erleben, die einem am wichtigsten sind.
Das Lied ist zur Hälfte fertig. Hier kommt die zweite Strophe:Weiterlesen„Alles fließt – die zweite Strophe ist fertig“

Alles fließt – Gedanken zur zweiten Strophe

Der Spaziergang am Morgen bietet wieder viel Zeit, sich Gedanken zu machen. So intensiv habe ich Sonnenaufgänge noch nie empfunden. Obwohl es Frühling wird, sind die Felder um diese Zeit immer noch mit Raureif bedeckt. Der Wind kriecht unter meine Jacke und ich gehe schneller, um warm zu werden. An meinem Weiher bleibe ich stehen und sehe zu, wie sich der Sonnenaufgang im Wasser spiegelt.
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Alles fließt – die erste Strophe ist geschafft

Beim Spaziergang am frühen Morgen habe ich die erste Strophe fertig bekommen. Sie ist für mich so was wie ein Licht in der Dunkelheit. Ein Stückchen Weg kann ich sehen, aber nur so weit, wie der Schein der Fackel reicht.
Trotzdem oder gerade deshalb werde ich die erste Strophe mit euch teilen. Obwohl wir alle räumlich getrennt sind, rücken unsere Seelen zusammen. Lasst euch ein bisschen von meiner Poesie tragen.
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Alles fließt – Gedanken zum neuen Songprojekt

Ein neuer Song in diesen Zeiten? In dieser Unsicherheit und keiner weiß, was in den nächsten sechs Wochen passieren wird?
Ja, jetzt und gerade dann. Es gibt keinen besseren Zeitpunkt für ein neues Projekt als diesen. Alles fließt oder auch auf irisch Ritheann gach rud. So genau habe ich den Titel noch nicht entschieden. Die Zeit vergeht und sie dauert und beides geschieht im gleichen Atemzug.
Aber in der Kunst können wir dem Augenblick Dauer verleihen. Der Maler mit seinen Bildern, der Sänger mit seinen Liedern, der Poet mit seinen Gedichten.
Das soll das Motiv, der rote Faden für das Lied sein. Und ich will auch das wieder mit euch teilen.
Vielleicht lehrt uns diese Zeit ein bisschen Demut. Mal ein Innehalten vom Höher – Schneller – Weiter. Und wir können uns darüber bewusst werden, was wirklich wichtig ist. Weiterlesen„Alles fließt – Gedanken zum neuen Songprojekt“

Wolfszeit – die letzte Strophe

lichtzeitIch hatte ja schon angekündigt, dass die letzte Strophe ganz anders werden soll als die ersten drei. Sie soll einen Kontrapunkt dazu setzen, textlich und musikalisch.
Darüber hinaus passt sie auch wunderbar zur letzten Nacht des alten Jahres und lässt nach vorne blicken.
Kein Tal ist so tief, dass es nicht irgendwann eine Sohle hat und keine Nacht dauert endlos. Diese Gedanken wollte ich in die letzte Strophe legen.
Urteilt selbst, ob das geglückt ist:
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Wolfszeit – die dritte Strophe

In der kalten graue Stunde vor der Morgendämmerung ist die Nacht immer am dunkelsten.
Sie wird die Stunde des Wolfs genannt. Man wacht auf, kann nicht mehr einschlafen und alle Sorgen und Ängste wirken übergroß und unlösbar.
Gespenster und Dämonen scheinen jetzt am mächtigsten zu sein.
Am Himmel zieht die Wilde Jagd mit einem fürchterlichen Gerassel unter Schreien, Johlen, Heulen, Jammern, Ächzen und Stöhnen durch die Lüfte.

Soll mein Song mit solchen Bildern enden?
Ich habe beschlossen, dass die letzte Strophe komplett anders sein soll. Der Text wird anders sein, die Bilder werden andere sein und ich werde die Tonart von Moll nach Dur drehen.
Lasst euch überraschen…

Hier kommt jetzt die dritte Strophe:
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Wolfszeit – die zweite Strophe

Das neue Lied macht Fortschritte und die zweite Strophe ist fertig geworden.
Inzwischen hat sich auch die Melodie schon ziemlich gefestigt. Dem Charakter entsprechend sind es natürlich hauptsächlich Mollklänge.
Draußen hat der Wind die letzten Blätter von den Bäumen gerissen. In meinem Weiher spiegeln sich die blassen Bilder vom letzten Sommer.
Oder ist das nur ein Spiegel meiner Gedanken? Ich kann es nicht entscheiden.

Die zweite Strophe geht so:
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