Zwölftel Blick 2021 – Februar

Ein seltsamer Monat ist das. Der Winter geht seinem Ende entgegen, aber der Frühling ist noch ganz weit weg. Die Zeit scheint nicht zu vergehen und trotzdem ist jeder Tag jetzt ein bisschen länger.
Vielleicht ist das der richtige Zeitpunkt, um über neue Songprojekte nachzudenken. Da gibt es durchaus ein paar Ideen und ich weiß noch nicht, mit welcher ich anfangen soll.
Ein Lied für die, denen ich Schmerz bereitet habe, wäre vielleicht was. So eine Art verspätete Bitte um Verzeihung. Das geht mir schon eine ganze Weile im Kopf herum und jetzt könnte genau der Augenblick dafür sein.
Ein Lied über die Sehnsucht nach dem Lieblingsplatz am Meer beschäftigt mich auch. Das könnten sogar verschiedene Plätze sein. Zum Beispiel am Mittelmeer, wenn der warme Wind den Geruch der See mit sich trägt und der sich mit Pinien und Rosmarin vermischt. Es ist bleibt bis tief in die Nacht hinein warm. So soll es noch ganz lange bleiben.
Oder auch der einsame Felsen an der irischen Westküste, den man nur findet, wenn man nicht danach sucht. Der Blick folgt den Möwen weit hinaus auf den Atlantik und man wünscht sich in diesem Moment Flügel. Die untergehende Sonne taucht den Horizont in ein mystisches Licht. Dahinter liegt das Land der ewigen Jugend aus der alten Mythologie.
Oder ganz anders. Wie würde ein Baum singen, der schon stand, als Kolumbus nach Westen gesegelt ist? Welche Geschichten könnte er uns erzählen? Könnten wir von ihm lernen, wenn sich im Morgentraum unsere Gedanken verbinden?

Es geht weiter auf den Liederwegen. Kommt ein Stück mit mir.
Und zum Schluss gibt es nochmal ein paar Zeilen von Khalil Gibran, die mir genau passend erscheinen:

Lieber möchte ich zu den geringsten Menschen gehören,
mit Träumen und dem Verlangen, sie zu erfüllen,
als der Größte zu sein, ohne Träume und ohne Verlangen.

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